SolarSonical Insects # 2

 

SolarSonical Insects #2
Plakat zur Ausstellung

In Kooperation mit dem Insektenforscher Prof. Dr. Urs Wyss entwickelte das Künstlerpaar <SA/JO> für das Naturkundemuseum Karlsruhe im Jahr 2012 ein Public Viewing von Natur und Wissenschaft als Kunst. Das Projekt erhielt eine Spitzenförderung durch den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg. Das Hauptmotiv des Plakats zeigt die Sonne in Kombination mit einem Schmetterling und verweist damit auf die Ästhetik des Künstlerpaars in der Verwendung wissenschaftlicher Materialien aus dem Mikro- und Makrokosmos der Natur als Basismaterialien für ihre künstlerische Arbeit.

Badische Landesbibliothek, K 3353, A 66

SolarSonical Insects # 2, Installationsansicht
Staatl. Museum für Naturkunde Karlsruhe
Foto: © Volker Griener, SMNK

Die Audio-Video-Installation bezeichnen die Künstler als „begehbare MikroKlang-MakroFilm-Ereignis-Sphäre“: Sie wurde vom 16.11.2012 bis 27.1.2013 in den beiden Sonderausstellungsräumen des Museums präsentiert. Diese „Sphäre“ entsteht durch großformatige, transparente Video-Projektionsflächen, auf denen künstlerisch bearbeitete Videos mit Makrofilm-Aufnahmen des Insektenforschers Prof. Dr. Urs Wyss sowie NASA-Satellitenaufnahmen von der Sonne gezeigt werden. Die beiden Räume sind über eine 5-kanalige Surround-Raumklang-Komposition miteinander verbunden. Die Komposition ist aus klang-mikroskopierten Insektenstimmen kreiert. Die künstlerisch umgesetzten „MikroKlänge“ wurden über zehn Lautsprecher ausgestrahlt.

Badische Landesbibliothek, K 3335, A 66

SolarSonical Insects #2
Notizen zur Video-Produktion

Der Insektenforscher Prof. Dr. Urs Wyss stellte <SA/JO> seine wissenschaftlichen Makrofilmaufnahmen von Insekten für eine 3-kanalige Video-Produktion zur Verfügung, die sowohl in den Sonderausstellungsräumen als auch an der Außenfassade des Naturkundemuseums Karlsruhe als Public Viewing von Natur und Wissenschaft als Kunst gezeigt wurde. Das Manuskript zeigt Notizen von Joachim Krebs, die beim Betrachten der Originalfilme entstanden, als das Künstlerpaar die Auswahl der Bildmaterialien für die Video-Produktion traf.

Badische Landesbibliothek, K 3353, A 66

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